Verchließe die Sinne, verschließe das Tor und das Leben ist immer voll. Öffne die Sinne, sei immer vielbeschäftigt und das Leben ist jenseits von Hilfe. (Laotzu)

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Innere Alchemie

Die Praktiken der „Inneren Alchemie“ sind der Kern der taoistischen Meditation und ermöglichen tiefe Prozesse der inneren Transformation. Hinter dem Begriff „innere Alchemie“ verbirgt sich ein über die Jahrhunderte gereiftes Meditationssystem, das in vielen Bereichen Parallelen zum Schamanismus und zu den tantrischen Schulen des Mahayana-Buddhismus aufweist.

Im Gegensatz zur „äußeren Alchemie“, die als „die wissenschaftliche Beschäftigung mit chemischen Stoffen, in deren Mittelpunkt die Umwandlung und Veredelung von Stoffen steht“, bezeichnet wird, versteht man im Taoismus unter der „inneren Alchemie“ die Reinigung, Harmonisierung und Veredelung der Lebensenergie mit Hilfe der Kraft des Geistes.

Diese „Arbeit mit der Lebensenergie“ hatte im alten China das Ziel, eine Form von Bewusstheit zu entwickeln, das nicht an den physischen Körper und die Welt der fünf Sinne gebunden ist. Carsten Dohnke vermittelt  regelmäßig Praktiken der Inneren Alchemie für Gesundheit,  zur Stärkung der Lebensenergie und zur Vorbereitung des mystischen Weges des Tao.

Stärkung der Lebensenergie, Mitgefühl und Bewußtsein

 

Die „innere Alchemie“ hat weit mehr Bezug zum Alltagsleben im heutigen Westen, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt.

Ihre Hauptthemen sind: die Transformation negativer Emotionen, die Öffnung des Herzens und die allmähliche Entwicklung von Mitgefühl, das Öffnen der inneren Energiekanäle, die Stärkung der Lebenskraft sowie die Entwicklung von Klarheit und Bewusstsein.

Ausführliche Beschreibungen zur Inneren Alchemie siehe Artikel:
Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterDer Taoismus
Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterDas Heilende Tao 

Als ersten Schritt lernt der Praktizierende, die verschiedenen Energien der Organe durch die Kraft des Geistes innerlich zu reinigen und im Unterbauch zu einer Perle, dem „inneren Elixier“ zu verdichten. Diese Perle entspricht unserem eigenen Selbst auf energetischer Energie und verleiht dem Übenden ein tiefes Gefühl innerer Zentriertheit und Präsenz.

Diese gereinigte Energie wird dann durch die Zirkulation entlang der Meridiane verfeinert und durch neue Energie aus der Natur und dem Universum vermehrt. Wenn so die Schwingungsfrequenz des ganzen Organismus erhöht ist, kann von der Zellebene aus ein innerer Regenerations- und Selbstheilungsprozess eingeleitet werden.

Ein hohes Ziel, möchte der Laie vielleicht sagen. Aber dieser erste Schritt der inneren Alchemie ist in der

Praxis leichter, als es scheint. Und er führt dazu, dass ein tiefes emotionales und physisches Gleichgewicht im Körper hergestellt wird – in einer Form, wie es viele Menschen nur noch als Erinnerung an unbeschwerte Tage der Kindheit kennen.

Langfristig ist es ferner möglich, tiefe alte Verhaltungsmuster aufzulösen und so die Wunden unserer Vergangenheit zu heilen.

Die Praktiken der inneren Alchemie

Die Reinigung des Herzens und das Aufsteigen der Energie in die Wirbelsäule

Zur den wichtigsten Praktiken der „inneren Alchemie“ gehören die Meditationen der „Fusion der Elemente I-III“ aus dem System des Heilenden Tao und die Praxis des „Kan und Li“ – der Vereinigung von „Feuer und Wasser“, in der es zu einer Vermählung der Yin- Und Yang-Energien des Körpers und damit zu einer Art des inneren Geschlechtsverkehrs kommt. Aber auch die Basispraktiken des Heilenden Tao („Der Kleine Energiekreislauf“, „die Heilenden Laute“, „Das Innere Lächeln“) und „Die Praktiken der „Heilenden Liebe“ enthalten bereits viele alchemistische Ansätze.